
Die Geschichte der Schweizer Diplomatie ist Teil der Innen- und Aussenpolitik. Sie gibt Aufschluss über erfolgreiches und weniger erfolgreiches Krisenmanagement. Sie schliesst das sich wandelnde Neutralitätsverständnis mit ein.
Diplomaten hatten immer wieder heikle Missionen zu meistern. Wie diese aussahen, welches die Wendepunkte der Diplomatie-Geschichte sind und was in Zukunft der Auftrag an die Diplomatie sein mag – all dies ist Gegenstand dieser Ausstellung.
In sechs Stationen erzählt die Ausstellung von den Anfängen im 17. Jahrhundert bis hin zu den jüngsten Ereignissen der Diplomatie-Geschichte unseres Landes. Zahlreiche Objekte, historische Galauniformen und Kostüme, Gemälde und Karikaturen dokumentieren diese Geschichte. Aktuelle Bezüge werden durch Fotografien von Botschaften, Mobiliar aus dem Bundeshaus, Akkreditierungsschreiben, Kleidung, Accessoires und vieles mehr geschaffen. Video-Interviews mit in- und ausländischen Botschaftern schliesslich runden die Ausstellung ab. Sie vermitteln ein Bild über die Tätigkeit, den Alltag und die Zukunftsvorstellungen von in- und ausländischen Diplomaten.
Die Ausstellung rollt die Geschichte der Schweizer Diplomatie auf dem roten Teppich aus. Ein weisser Stoff überspannt den historischen Teil und fokussiert auf die zentrale atmosphärische Installation eines Diplomatenessens, mit Blick über den Schleier auf die mahnenden Bilder Ferdinand Hodlers zur Schlacht bei Marignano, der Zeit vor der Schweizer Diplomatie.
Parallel zur Ausstellung «In heikler Mission. Geschichten zur Schweizer Diplomatie» zeigt das Landesmuseum Zürich die Fotoausstellung «Excellences, Exzellenzen. Botschafter und Diplomaten in der Schweiz». Diplomarbeit von Thomas Adank und Florian Joye, Ecole cantonale d’art Lausanne (ECAL).
Bilder von der Ausstellung
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